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VIER
UNDZWEI 
                                                     Erfahrungen eines Tierarzt-Hundes


eigene Erfahrung aus einer Silvesternacht

Silvester2
Meine Chefin möchte, nachdem sie heute mal wieder in vielen angeblich sozialen Gruppen und Foren nur Vorwürfe und leider auch Beschimpfungen gegen Hundehalter zum Thema entlaufene und gefundene Hunde in der Vor- bzw. Silvesternacht gelesen hat, etwas schreiben - es wäre so toll, wenn all die Kritiker unfehlbar wären:


Eigene Erfahrung von Dr. K. Huppert:
„Vor ca. 30 Jahren, ich war noch eine Teenager von etwa 17 Jahren, da habe ich die Silvesternacht bei einem Freund im Bergischen Land mit unserem geliebten Familienhund „Cara“ verbracht. Meine Eltern waren eingeladen, so dass ich unseren Hund auf die kleine „Party“ mitgenommen habe, da sie Silvester immer Angst vor der Knallerei hatte und wir sie daher niemals in dieser Nacht allein ließen. Auf dem Aussiedlerhof mitten in den Wäldern des Bergischen haben wir mit ca. 10 Jugendlichen gefeiert - Cara war immer zwischen uns und alle fühlten sich wohl. Um ca. 23:00 Uhr meinte ich, sie noch einmal nach draußen lassen zu müssen, bevor die Knallerei los gehen würde - ich habe es wirklich nur gut gemeint. Da sie ein sehr wohlerzogener Hund war, kam ich gar nicht auf die Idee, sie an die Leine zu nehmen, auch weil sie ihr „Geschäft“ eigentlich nur im tiefsten Gebüsch erledigen würde und da war eine Leine nur hinderlich. Kaum waren wir draußen, ging in der Nachbarschaft ein wahnsinniger Böller hoch - Cara schaute mich noch kurz an und dann rannte sie mitten hinein in die Wälder des Bergischen Landes... Alles Rufen und Schreien nützte nichts, sie rannte einfach um ihr Leben...
Wir 10 Jugendlichen plus die Eltern des Freundes zogen in Zweiergruppen mit Taschenlampen bewaffnet los in den Wald, um Cara zu finden, eine vielbefahrene Bundesstraße war leider nicht weit entfernt.
Wir riefen, schrien, weinten und gaben einfach alles....Ab und zu ging jemand von uns zurück zum Haus, um nachzuschauen, ob sie vielleicht inzwischen allein dahin gefunden hätte.
Da sie aber noch niemals in dieser Gegend war und sie in absoluter Panik davongelaufen war, rechnete keiner von uns damit, dass sie den Rückweg finden würde.
Was in mir als 17-jährige, der die Verantwortung für den geliebten Familienhund übertragen worden war, inzwischen vorging, das wünsche ich keinem Jugendlichen...
Wie sollte ich meinen Eltern am nächsten Tag gegenübertreten ohne Hund? Und wo war unsere Cara?
Mitternacht ging vorüber, die recht entfernte Knallerei erlebte ihren Höhepunkt und wir suchten immer noch.
Um etwa 2:00 Uhr morgens, als wir völlig erschöpft, frustriert und durchgefroren zum Hof zurückkamen, saß Cara vor der Haustür - sie war komplett nass, obwohl es nicht geregnet oder geschneit hatte; d. h. sie musste durch einen Bach oder See geschwommen sein, aber sie wedelte glücklich. Wir wickelten sie in Handtücher und kuschelten den Rest der Nacht mit ihr, damit sie und wir wieder warm würden - von Silvester haben wir Jugendliche und natürlich auch unsere Gasteltern in dieser Nacht nichts mitbekommen, aber was bedeutete das schon?
Was ich damit sagen möchte?
Wir sind alle nur Menschen, machen manchmal einfach auch nur Fehler - gerade, wenn man jung ist - also:
Beschimpfungen und Vorwürfe nützen keinem!
Ich persönlich habe nie, nie, nie wieder einen Hund in der kompletten Silvesterzeit von der Leine gelassen - aber diese Lehre hätte auch anders ausgehen können.
Von daher:
Macht Euch und anderen keine Vorwürfe, aber lernt daraus!
Und nun:
Wir wünschen Euch ein frohes Jahr 2018 - alles Liebe, Gesundheit und Glück für Euch und Eure Vierbeiner 😍

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